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Brennnessel: Pflanzliche Heilkraft bei Beschwerden

Die Brennnessel gehören zu der Gattung der Bedecktsamer und damit dann auch zu den Brennnesselgewächsen. Dabei ist die Brennnessel eine Kraut ähnliche Pflanze die so gut wie immer in einer Art von kleinen Sträuchern wächst. Selten sieht man mal Brennnesseln als einzelne Pflanzen wachsen. Bei idealem Boden und Umgebungsbedingungen kann sie eine Höhe von mindestens 10 cm bis zu maximalen 150cm erreichen. Auf Grund ihrer geringen Ansprüche an ihre Umgebung und Wetterbedingungen findet man Brennnesseln überall auf der Welt und sogar dort wo sie eigentlich nicht sonderlich erwünscht sind.

Hat die Brennnessel einen schlechten Ruf?

Bei dem Wort Brennnessel denken die meisten direkt an das bekannte unangenehme Brennen und den juckenden Ausschlag den die Brennnessel bei jedem der sie berührt hinter lässt. Dabei ist dies lediglich eine Art Schutz für die Brennnessel, bei Kontakt mit der Brennnessel lässt diese eine Ameisen säurehaltige Flüssigkeit in die Wunde desjenigen der sie angefasst hat und dies ist dann der Grund für das direkte Brennende und Juckende Gefühl. Wurden die Brennnesseln frisch geschnitten verursachen diese zwar kein brennen und hässlichen Ausschlag mehr aber an den empfindlichen Körperstellen entsteht später eine Nesselsucht. Diese dann auf Dauer noch unangenehmer wird als das herkömmliche brennen.

Von der Nutz- zur Heilpflanze: die Brennnessel in der Medizin

Die meiste Anwendung im Alltag findet die Große Brennnessel, die sich besonders als Nutz- und auch Heilpflanze bewiesen hat. Gerade noch sehr junge Brennnesselpflanzen beinhalten äußert viele Vitamine und werden so von vielen Menschen gerne als Salat oder Gemüseart verwendet. Werden diese Pflanzen allerdings getrocknet, ergeben diese einen wunderbaren Tee mit einem wunderbaren Geschmack. Auf Grund des hohen Vitamingehaltes gibt man die jungen Brennnesselpflanzen auch Nutztieren unter deren Futter. Zum einen haben besonders die Blätter der Brennnessel eine heilende entzündungshemmende Wirkung bei Arthritis und Rheuma. Neben der entzündungshemmenden Wirkung helfen diese Teile der Brennnessel ebenfalls bei Harnwegentzündungen. Hier wirkt die Brennnessel in Form eines Tees, welcher dann Wasser ausscheidend und gerade bei Harngrießbildung durch spülend wirkt. Die Extrakte aus der Brennnesselwurzel lindern die Beschwerden bei einer Vergrößerung der Prostata und die damit verbundenen Schmerzen beim Urin lassen. Dabei wird nach Verwendung von den Brennnesseln der nächtliche Harndrang ab und der eigentliche Urinfluß nahm zu. Zu beachten gibt es das, bei manchen Menschen durch die innerliche Anwendung von Brennnesseln, es zu Beschwerden im Magen Darm Bereich kommen kann. Ebenfalls können allergische Reaktionen hervor gerufen werden, daher empfiehlt es sich vor der ersten Anwendung der Brennnesseln als heilende Pflanze eine diagnostische Abklärung mit einem Arzt vorzunehmen. So ist man auf der sicheren Seite und braucht keine unnötigen Bedenken vor eventuellen Nebenwirkungen nach Verwendung der Brennnessel als heilendes Mittel zu haben.

Heilpraktiker Felix Teske



Autoren & Experte:
Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. med. Hermann Eichstädt, Berlin. Facharzt Innere Medizin & Kardiologie, Lebenszeitprofessor i.R. der Charité Berlin. Geschäftsführender Vorstand der Berlin- brandenburgischen Gesellschaft für Herz- und Kreislauferkrankungen e.V.
Journalist: Horst K. Berghäuser
Heilpraktiker: Felix Teske

Literatur, Quellen und Verweise:
Rationelle Diagnostik und Therapie in der Inneren Medizin
Thieme Verlag
Praktische Labordiagnostik - Lehrbuch zur Laboratoriumsmedizin, klinischen Chemie und Hämatologie
Grönemeyers Buch der Gesundheit
Hallesche Krankenversicherung

Letzte Änderungen auf dieser Seite fanden am 18.03.2019 statt.


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